Es ist normal,
verschieden zu sein.

Herzlich willkommen

Unser Verein ist ein Zusammenschluss von Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung, Angehörigen und Sorgeberechtigten sowie Fachleuten und Freunden.

Der Lebenshilfe Löbau e.V. engagiert sich dafür, dass Menschen mit Behinderung ihre Persönlichkeit und Fähigkeiten entfalten und in größtmöglicher Gemeinsamkeit mit allen Menschen leben können. Der Umgang mit Menschen mit Behinderung sollte geleitet sein vom Gedanken der Integration / Inklusion, bestimmt sein durch Respekt und Wertschätzung.

"Es ist normal, verschieden zu sein" – das ist das Motto der Lebenshilfe.

Deshalb nein zu Bluttest zur Erkennung von Trisomie 21 auf Kassenrezept

Bluttests auf Down-Syndrom, ein medizinisches Verfahren – auch für Frauen ohne medizinische Indikation – durch die gesetzliche Krankenversicherung zu bezahlen, ist weder medizinisch sinnvoll noch gesellschaftlich akzeptabel. Das wäre die Botschaft: Ist das Wissen um ein Kind mit Down-Syndrom so wichtig, dass wir Grundsätze medizinischen Handelns und der Finanzierungspraxis der gesetzlichen Krankenversicherung dafür über Bord werfen?

Machen Sie mit: #DownIstInNichtOut

Aktuelles

Pressemitteilung

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

JA zur Vielfalt, NEIN zur Ausgrenzung I Forderungen an die neue Regierung in Sachsen

Dresden, 29. November 2019. Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung wird jährlich am 3. Dezember begangen. Grund für uns als Lobbyist für Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung auf aktuelle Entwicklungen hinzuweisen.

„Ich beobachte in Teilen unserer Gesellschaft in Sachsen eine rechte Gesinnung. Die Wahlergebnisse zur Landtagswahl im September haben dies leider dramatisch gezeigt. Das beunruhigt mich. Ich fürchte um unsere Demokratie und dass unsere Grundrechte in Frage gestellt werden – und dass sich dies nicht zuletzt auch negativ auf das Thema Inklusion auswirkt“, sagt Immo Stamm, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V.

„Wir fordern die Koalitionspartner der Parteien CDU, SPD und GRÜNE auf, unseren Freistaat inklusiv, sozial und solidarisch zu gestalten“, betont Immo Stamm.

Die LAG SH Sachsen steht für ein Sachsen, welches vielfältig und tolerant ist. Für uns ist es wichtig, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich Teil der Gesellschaft bleiben und nach wie vor Inklusion ein Thema bleibt. Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung dürfen sich nicht auf Menschen mit und ohne Behinderung, egal welcher Herkunft, ausbreiten.

„Wir erwarten, dass die Koalitionspartner bald eine Regierung bilden und ihre Arbeit aufnehmen“, fordert der LAG SH Sachsen-Vorsitzende. „Wir hoffen, dass die Anliegen und Belange der Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung im neuen Koalitionsvertrag den richtigen Platz finden.

Zu unseren Forderungen gehören u. a. die Erweiterung des Sächsischen Inklusionsgesetzes, der Abbau von Barrieren, baulich wie digital und die tatsächliche Partizipation der Menschen mit Behinderungen.

Schreiben an die Koalitionsparteien vom 4. November 2019:
https://www.selbsthilfenetzwerk-sachsen.de/index.php?menuid=445&reporeid=3469

 

Freundliche Grüße

Christine Jeglinsky

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Christine Jeglinsky

Projektmitarbeiterin Inklusionsnetzwerk Sachsen
Regionalbeauftragte Dresden, Meißen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Redaktion/Schulungen